Forschung für eine nachhaltige Zukunft
Das Forschungsprojekt VORWERTS präsentiert sich auf der Grünen Woche 2026
16. bis 25. Januar 2026: Grüne Woche in Berlin. Eine der weltweit führenden Messen für Ernährung,
Landwirtschaft und Gartenbau feiert in diesem Jahr 100 jähriges Jubiläum! „Tradition trifft Zukunftsvision“ lautet das Leitthema, das sich wie ein roter Faden durch die Messehallen zieht. Als Teil des Fortschritts präsentiert sich die ökologische Landwirtschaft in der Bio-Halle (22a). Unter dem Motto:
„Bio erleben.“
sind Messegäste eingeladen, sich selbst zu überzeugen: ökologische Landwirtschaft ist innovativ, nachhaltig und zukunftsweisend! Der Stand des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) ergänzt das Motto. Hier heißt es „Bio erleben. Heimat genießen.“ Vorgestellt werden Projekte, die vorbildhaft für eine nachhaltige, regionale Lebensmittelerzeugung, Verarbeitung und Vermarktung sind. Unter anderem präsentieren sich Forschungsprojekte, die vom BÖL gefördert werden.
Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen erleben praxisnahe Forschung, verständlich vermittelt – mit konkreten Anwendungen im regionalen Ökolandbau und leckeren Kostproben zum Genießen.
Vom 16. bis 20. Januar ist das Forschungsprojekt VORWERTS am BÖL-Stand. VORWERTS steht für: „Verwendung Oekologischer Rohstoffe in regionalen Wertschöpfungsketten“ und ist ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Kassel, dem Verein Die Freien Bäcker und der Bildungsgesellschaft Atelier Ernährungswende. Ziel ist es, in regionalen Wertschöpfungsketten den Anbau von Backweizen in Mischkultur mit Körnererbsen zu fördern. Praxispartner aus der Ökolandwirtschaft und handwerklichen
Bäckereien einschließlich ihrer Kundschaft werden aktiv in diesen Prozess einbezogen. Sie alle bewerten, welche Eigenschaften der in Mischung mit Erbse angebaute Weizen auf dem Feld und bei der Herstellung von Brot und Backwaren mit sich bringt. Messegäste erfahren am BÖL-Stand nicht nur warum Mischkulturweizen einen ökologischen Zusatznutzen hat, sondern auch ob „Weizen aus Mischkultur die sensorischen Merkmale von Brot und Gebäck verändert“, so Anke Kähler vom Verein Die
Freien Bäcker. „Warum Mischkulturweizen nicht nur gut für unsere Umwelt und unser Klima ist, sondern auch den Geschmack der daraus hergestellten Backwaren fördern kann, verraten wir vor Ort.“
Hinweis: Das Programm für alle Messetage sowie weitere Informationen zum BÖL-Messeauftritt gibt es unter www.biowoche.de. Auf dem Instagram-Kanal @biohoefe und mit den Hashtags #bioerleben, #grünewoche und #grünewoche100 sind alle Interessierten eingeladen, die Aktivitäten in der Bio-Halle per Instagram zu verfolgen, zu teilen und zu kommentieren. Über die Forschungsförderung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau (BÖL) wurden mittlerweile über 1.400 praxisorientierte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben realisiert. Diese sollen Wissens- und Erfahrungslücken in der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft schließen, ökologische Produktionssysteme weiterentwickeln und damit die Wettbewerbsfähigkeit der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft von der Erzeugung über die Verarbeitung bis zur Vermarktung ökologischer Produkte nachhaltig stärken.

